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Basketball
Basketball u12 Landesmeisterschaft

U12 ist Vize-Landesmeister!

Nachdem die u11 am vorangegangen Wochenende mit dem 3. Platz bei den „Bestenspielen“ in Wolfenbüttel vorgelegt hatte, war jetzt die u12 von Marjo Heinemann und Emil Stock fest entschlossen, bei den Landesmeisterschaften in Oldenburg nachzulegen.

In vier Gruppen trafen jeweils drei Mannschaften aufeinander, die Königsblauen hatten es – in ihrer Staffel in der Saison ungeschlagen und daher mit einer gewissen Favoritenrolle versehen – mit Rasta Vechta und den Eisbären Bremerhaven zu tun. Aufgrund der langen Anreise der Göttinger wurde der Spielplan kurzfristig geändert, der erste Gegner hieß Rasta Vechta, der im ersten Gruppenspiel Bremerhaven klar besiegt hatte.

Bis zur Mitte der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen, erst dann konnten sich die ASCer etwas absetzen. In der Defense wurde sehr gut gearbeitet, in der Offense konsequent die Chancen genutzt. So hieß es zur Pause 24:16. In der zweiten Halbzeit legten die ASCer noch eine Schippe drauf, die Dreier fielen und die Fastbreaks wurden konsequent zu Ende gespielt. Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit war der Widerstand der Gegner aus Vechta gebrochen, das Spiel endete 56:25.

In der zweiten Partie ging es gegen die Eisbären Bremerhaven, die ihr erstes Spiel gegen Vechta klar verloren hatten. Bereits nach kurzer Zeit waren die Kräfteverhältnisse geklärt, am Ende einer einseitigen Partie stand für unsere Jungs ein nie gefährdeter 71:28-Sieg gegen überforderte Eisbären zu Buche.

In den Überkreuzspielen traf unser Team dann auf den Zweiten der Gruppe 3, den TK Hannover, der zuvor klar von der MSG Bürgerfelde/Westerstede besiegt worden war. Die Königsblauen starteten furios mit einem 8:0-Lauf, die Hannoveraner wirkten geschockt und konnten sich aus dieser Schockstarre auch in der Folge nicht befreien. Zur Halbzeit lagen unsere Jungs bereits 41:21 in Front – bei nur 2 Halbzeiten bereits eine Vorentscheidung. Der große Druck unserer Offense und die durchgehend aufmerksame Defense der ASCer ließen ein Aufschließen des Gegners nicht mehr zu, auch dieses Spiel endete mit einem klaren 70:37-Sieg.

Das Halbfinale war erreicht und Mannschaft, Trainer und Eltern konnten den Tag ebenso erschöpft wie zufrieden beim gemeinsamen italienischen Essen ausklingen lassen.

In der Vorschlussrunde hieß der Gegner einmal mehr TuS Bad Essen, gegen die der ASC noch eine Rechnung offen hatte. Ein Jahr zuvor hatten die Bad Essener die Königsblauen im Finale der u11-Landesmeisterschaft vor heimischen Publikum besiegt. Entsprechend motiviert gingen unsere Jungs in die Partie und lieferten ihre beste Leistung des gesamten Turniers ab.

In einer intensiven Begegnung entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, die Führung wechselte ständig hin und her. Mit einem Buzzer-Beater-Dreier zum 31:28 ging der ASC, knapp in Front liegend, in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte erarbeiteten sich die Königsblauen dann mehr und mehr eine spielerische Überlegenheit, vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit, Teamplay und eine extrem hohe Trefferquote. Während unseren Jungs nahezu alles gelang, zeigte der Gegner Nerven und selbst die Führungsspieler der Bad Essener offenbarten deutliche Schwächen im Abschluss. Bad Essen machte in den letzten acht Minuten des Spiels nur noch acht Punkte, unsere Jungs dagegen starke 25 Punkte, davon vier Dreier. So konnte letztlich ein 67:46-Sieg gefeiert werden.

Im Finale wartete dann der Gastgeber Oldenburger TB, die im Halbfinal-Derby die MSG Bürgerfelde/Westerstede besiegt hatten. Relativ schnell wurde klar, dass die Oldenburger spielerisch und physisch ein anderer Gegner waren als die bisherigen Gegner. Erschwerend kam dazu, dass die Königsblauen in dieser entscheidenden Partie unerklärliche Schwächen im Abschluss und Teamplay zeigten. So konnte sich der OTB zur Halbzeit eine 38:21-Führung erarbeiten. Trotz des Rückstandes und der Tatsache, dass das Finale (aufgrund eines NBBL-Spiels) in einer eigentlich ungeeigneten Halle durchgeführt werden musste, gelang es dem Trainergespann Marjo Heinemann, Emil Stock und dem unterstützenden Sören Matt, unsere Jungs noch einmal zu motivieren. Die Königsblauen warfen in Halbzeit zwei noch einmal alles in die Waagschale, versuchten über Einzelaktionen und die Brechstange zum Erfolg zu kommen. So konnte zwar die 2. Halbzeit mit 32:29 gewonnen werden, gegen nie nachlassende Oldenburger war aber die 67:53-Niederlage nicht mehr zu vermeiden.

Nach der ersten Trauer überwog bei der Siegerehrung dann schon wieder die Freude über den errungenen Vizemeistertiteln. Den dritten Platz holte die MSG Bürgerfelde/Westerstede gegen erschöpfte Bad Essener.

Ein herzliches Dankeschön an Trainer, Mannschaft und alle beteiligten Eltern für ein gelungenes Wochenende.

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