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Basketball
Interview mit Fachbereichsleiter Sebastian Förster

Saisonfazit: "Sehr gut!"

Nach der langen und intensiven Saison 2017/18 lässt Fachbereitsleiter und Head Coach Sebastian Förster sowohl seine persönliche Saison als Head Coach in der 1. Regionalliga Nord sowie auch in seiner Funktion des Fachbereichsleiters Revue passieren.

Hallo Sebastian! Erstmal gratuliere ich ganz herzlich zum siebten Platz in der 1. Regionalliga Nord. Als Aufsteiger eine gute Platzierung. Wie blickst Du nach Ende der Saison auf die Leistung deiner Mannschaft und den Saisonverlauf zurück?
F: Wir konnten als Aufsteiger zwölf von 24 Spielen gewinnen und hatten nie ernsthaft etwas mit dem Abstieg zu tun. Insofern kann man erst einmal zufrieden sein.

(Foto: Förster)

Was hätte besser laufen können? Hattest Du vielleicht insgeheim ein Ziel, welches Du nun verraten möchtest?
F: Ich denke, wir haben ein Team mit unglaublich viel Potenzial. Gleichzeitig treffen bei uns zwei Basketballgenerationen aufeinander, die zum Teil ein ganz unterschiedliches Verständnis von dieser Sportart haben. Dieses Puzzle galt es zusammenzusetzen. Das ist in zwölf Spielen gut gelungen, in zwölf Spielen leider nicht. Mein Ziel für die nächste Saison ist es, aus diesem Puzzele das Maximum herauszuholen. Ich denke, dann haben wir eine realistische Chance, unter den ersten fünf Teams der Liga zu spielen.

Und wie fällt Dein allgemeines Fazit zur Saison und den Ergebnissen der anderen Senioren-Mannschaften aus?
F: Geradezu hervorragend ist die Saison im Damenbereich verlaufen. Besonders gefreut hat mich der verdiente Aufstieg der 1. Damen unter Coach René Hampeis, nachdem die Mannschaft den Aufstieg in der Vorsaison so knapp verpasst hatte. Dass der Damen Basketball beim ASC immer erfolgreicher wird, hat auch der Aufstieg der 2. Damen gezeigt. Wir haben viele engagierte Trainerinnen und Trainer, die viel Herzblut investieren, um die weiblichen Teams von der U10 bis zur Regionalliga Damen neu zu strukturieren und dem gesamten Göttinger Frauenbasketball einen Push zu geben. Ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg.

(Foto: Rien)

Als Trainer der 1. Herrenmannschaft war mir natürlich auch der Aufstieg der 2. Herren von Trainer Gökhan Özbas in die Oberliga sehr wichtig. Dies bietet uns die Chance, vermehrt junge talentierte Spieler im Seniorenbereich einzusetzen, die dann in der Oberliga und Regionalliga zum Einsatz kommen können und auch in der Zukunft eine wertvolle Komponente in den Seniorenmannschaften des ASC Basketballs darstellen. So können wir ihnen nach NBBL und JBBL eine echte Perspektive bieten.

Drei Aufstiege konnte der Basketballbereich am Ende dieser Saison verzeichnen. Ein außerordentliches Ergebnis. Hättest Du damit vor der Saison gerechnet?
F: Ich habe es mir gewünscht und ich wusste, dass wir Coaches und Mannschaften haben, die das Potenzial dazu haben und alles dafür tun werden, um diese Aufstiege zu realisieren. Mit Aufstiegen rechnen, kann man allerdings nie.

Blicken wir aufs große Ganze. Wie lautet Dein Fazit als Fachbereichsleiter für die vergangene Saison und den gesamten Fachbereich?
F: Sehr gut! Wir konnten in allen Altersklassen leistungsdifferenziert in den Landesligen und Kreisligen starten. Sechs unserer Jugendmannschaften haben sich zu den Landesmeisterschaften qualifiziert. Drei Teams konnten bereits Medaillen mit nach Hause bringen. Die U12 II ist Kreismeister geworden und unsere U14 Mädchen haben in der U14 „Jungsliga“ einen starken dritten Platz eingefahren. Die U20 ist Landesmeister geworden und fährt nun zu den Norddeutschen Meisterschaften. Das Interesse am Basketball in unserem Sportverein steigt, welches sich nicht zuletzt in der wachsenden Zahl unserer Mitglieder widerspiegelt, insofern bin ich sehr zufrieden.

In deiner Rolle als Fachbereichsleiter bekommst Du regelmäßig Rückmeldungen der Coaches zur Weiterentwicklung der Kids. Welche Möglichkeiten siehst Du für die kommende Saison, die Nachwuchsmannschaften weiter zu fördern?
F: Selbstverständlich versuche ich mich regelmäßig über die Entwicklung unserer Talente und über die jeweilige Situation unserer Mannschaften auf dem Laufenden zu halten. Beispielsweise weiß ich, dass wir in unserer U12 mit 25 Kindern in einem Segment trainieren. Das ist natürlich nicht tragbar. Trotzdem können wir das nicht von heute auf morgen ändern. Daher meinen größten Respekt an Fabi und Noah, die diese Situation trotzdem mit Bravur gemeistert haben. Auch im Bereich der U10-U14 haben wir echte Talente. Deren Entwicklung verfolge ich mit großem Interesse. Über Möglichkeiten zur speziellen Förderung tausche ich mich ebenfalls regelmäßig mit den anderen Trainern aus, da kann ich aktuell aber nichts Konkretes nennen.

Die Saison ist vorbei, dennoch musst Du als Trainer und Fachbereichsleiter einige Aufgaben übernehmen. Wie sieht der Mai für Dich aus?
F: Beschäftigter als viele denken. Zwar trainieren wir bis Mitte Mai nicht, dennoch müssen jetzt viele Gespräche geführt werden. Dabei klären wir z.B. wer bleibt, wer kommt, welche Spieler wir wie unterstützen können, beispielsweise wenn es darum geht, in Göttingen den richtigen Ausbildungsplatz oder das richtige Studienfach zu finden. Wer benötigt Hilfe, eine Wohnung oder einen Job zu finden? Welche Jugendspieler fühlen sich bereit, nach JBBL und NBBL den Sprung in den Seniorenbereich zu wagen und sich zu behaupten? Welchen Spieler können wir in Ihrer individuellen Entwicklung auf und neben dem Platz unterstützend beiseite stehen? All diese Fragen werden derzeit geklärt. Schließlich wollen wir Ende Mai einen festen Kader haben, mit dem wir beginnen können, am Erfolg der kommenden Saison zu arbeiten.

Richten wir den Blick auf die nächste Saison: Wir sind natürlich gespannt, welchen Einblick Du uns nun schon in die Voraussetzungen und Pläne gewähren kannst. Wie sieht die kommende Saison des ASC Basketball denn aus heutiger Sicht aus?
F: Es wird definitiv eine lange Saison mit voraussichtlich 15 Mannschaften und 28 Spieltagen. Für unser Regionalliga-Herrenteam brauchen wir neben einem großen Kader mit vernünftigen Spielern, die wissen, was sie wollen, eine vernünftige Hallensituation, positive Konkurrenz im Training, Mut, Kampfgeist und viel Leidenschaft. Ich will mit einer Mannschaft mit Göttinger Prägung attraktiven Basketball spielen und so endlich wieder eine volle Halle zum Jubeln bringen. Wir wollen zeigen, dass Göttingen mehr zu bieten hat, als bezahlten Basketball.

Vielen Dank Sebastian und viel Erfolg bei Deiner Planung!

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