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Basketball
U20 Norddeutsche Meisterschaft

Kantersieg sichert Norddeutsche-Vizemeisterschaft

Durch den Sieg der Niedersachsenmeisterschaft qualifizierte sich die männliche U20 Mannschaft des ASC Göttingen von Trainer Steven Ruhstrat für die Norddeutschen Meisterschaften, die letztes Wochenende in Kaltenkirchen stattfanden.

Nachdem die ASCer aufgrund von massiven Verkehrsproblemen erst 30 Minuten nach Tippoff bei den Norddeutschen U20 Meisterschaften ankamen, mussten die ersten fünf angezogenen Jungs unaufgewärmt loslegen. Der Kaltstart machte sich in der Trefferquote bemerkbar und die ASCer liefen einem 23:45-Halbzeit-Rückstand gegen die Mannschaft des VfB Hermsdorf hinterher. Erst im vierten Viertel waren die Göttinger endlich warm und hatten die Möglichkeit, auf sechs Punkte zu verkürzen. Nach einigen strittigen Entscheidungen und technischen Fouls verloren die ASCer am Ende jedoch mit 63:78.

Im zweiten Spiel gegen die Wismar Bulls konnten sich die Königsblauen durch einen konzentrierten Anfang schnell eine deutliche Führung erarbeiten. Diese bauten sie im weiteren Verlauf weiter aus und siegten schließlich ungefährdet mit 85:52.

Am Sonntag stand dem ASC Göttingen der bisher ungeschlagene und favorisierte TuS Lichterfelde, zusammengesetzt aus deren NBBL Kader, als Konkurrent gegenüber. Beide Mannschaften präsentierten sich konzentriert, kämpferisch und sehr physisch in diesem von hochklassigen Aktionen geprägten Spiel.

Obwohl die ASC-Jungs den besseren Start hatten, stand es nach dem ersten Viertel 12:12 auf der Anzeigetafel. Die Führung wechselte auf beiden Seiten ständig, aber die ASCer konnten durch einen Steal in der letzten Sekunde mit einer 35:34-Führung in die Halbzeit gehen. Der Schlagabtausch setzte sich bis in das vierte Viertel fort. Die emotionale Anspannung war den Spielern und Coaches beider Seiten deutlich anzumerken. Durch erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe von Lukas Heidelberg konnten sich die ASCer einen Acht-Punkte-Vorsprung mit nur drei verbleibenden Minuten auf der Spieluhr erkämpfen. Doch die Lichterfelder gaben nicht auf und glichen durch einen Dreier bei nur 20 verbleibenden Sekunden im Spiel aus. Durch einen unnötigen Ballverlust der ASCer hatten die Lichterfelder sogar noch die Chance auf den Sieg, ließen diese aber ungenutzt, so dass die Partie mit dem Stand von 64:64 in die Verlängerung ging. In der Verlängerung erarbeiteten sich die Königsblauen dann mit einer geschlossenen, defensiven Teamleistung den 74:69-Sieg.

Vor der letzten Begegnung im Turnier stand fest, dass bei einem Sieg der ASCer im letzten Spiel, TuS Lichterfelde, VfB Hermsdorf und ASC Göttingen alle punktgleich in der Tabelle stehen würden. Auf Grund des ersten Tiebreakers, dem direkten Ergebnisvergleich, wäre Lichterfelde Norddeutscher Meister. Da hierin auch Göttingen und Hermsdorf gleichstanden, zählte als nächster Tiebreaker die gesamte Korbdifferenz aller Begegnungen.

Die ASCer standen somit vor der Aufgabe, den Schleswig-Holstein Meister und gleichzeitig Gastgeber, BSG Kisdorf Kaltenkirchen, mit 88 Punkten in verkürzter Spielzeit zu schlagen, um sich den Vizemeistertitel noch zu sichern. Coach Steven Ruhstrat stimmte die Mannschaft darauf ein, dass das Undenkbare nur durch viel Druck und schnelle Korbabschlüsse möglich gemacht werden könne. Das Punkte-Feuerwerk begann mit Lukas Heidelbergs vier von seinen insgesamt acht Dreiern in den ersten beiden Minuten. Dieser Lauf setzte sich wie ein Waldbrand bei allen Spielern fort und führte zu einer erstaunlichen 36:8-Führung nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Spielabschnitt konnten die Königsblauen ihre Trefferserie vor den enttäuschten Heimzuschauern zur 73:16-Halbzeitführung fortsetzen. Wieder einmal war es Nikolas Schulz, der unterm Korb dominierte und sich den Weg zu seinen 42 Punkten ebnete. Obwohl lediglich sieben Spieler aus Göttingen mitgereist waren, konnte der ASC Göttingen die letzten Kräfte in der zweiten Halbzeit mobilisieren, um die überforderte Heimmannschaft mit einem 131:33-Kantersieg schlagen. „Die Jungs haben hervorragenden Basketball am zweiten Turniertag gezeigt und ich bin stolz auf ihre Leistung. Mit drei Siegen und einer Niederlage, punktgleich mit Lichterfelde, haben wir den ersten Platz nur knapp verfehlt“, fasst Coach Steven Ruhstrat zusammen.

Bild von links Lukas Heidelberg, Ryan Ruhstrat, Luc Uhlig, Moritz Barner, Nikolas Schulz, Dennis Walazkovas, Paul Hagenström und Coach Steven Ruhstrat.

(Foto: Steven Ruhstrat)

Platzierung:
1. TuS Lichterfelde (3-1)
2. ASC 1846 Göttingen (3-1)
3. VfB Hermsdorf (3-1)
4. Wismar Bulls (1-3)
5. BSG Kisdorf Kaltenkirchen (0-4)

Punkte ASC 46 gegen Hermsdorf / Wismar / Lichterfelde / Kaltenkirchen: Heidelberg (20/40/23/43), Schulz (13/9/23/42), Walazkovas (11/0/4/19), Barner (8/13/2/5), Ruhstrat (7/8/6/6), Hagenström (4/3/7/12), Uhlig (0/12/4/4).

 

 

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