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Basketball
Basketball 2. Herren

Derbysieg für die zweiten Herren

Direkt von der ersten Minute spielten die Königsblauen eine Führung heraus, die sie bis zum Ende nicht mehr aus den Händen gab.

Lediglich kurz nach der Halbzeit drohte die Partie ein wenig enger zu werden, doch die ASCer wussten die stärkere Phase der Gastgeber gekonnt zu beantworten. Ein gelungener Lernprozess in den Augen des Coaches, der einige Fortschritte des Teams ausmachte. „Gegen die aktive Zonenverteidigung meiner Mannschaft fanden die BGer nie wirklich ein gelungenes Rezept, die Reboundarbeit war deutlich verbessert und die Fastbreaks wurden nun konsequenter vollzogen als noch in der Vorwoche“, lobte Özbas das Team.

Sehr hilfreich für die ASCer war, dass Niko Schultz und vor allem Lukas Heidelberg ihre starken Leistungen aus der Regionalligapartie am Nachmittag mit in das Spiel übertragen konnten. Schultz dominierte zusammen mit Routinier Taj Mouarrawy das Brett und Heidelberg war wie schon in der Regionalliga von außen nicht aufzuhalten. Nach seinen vier erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen für die erste Mannschaft steuerte er hier nochmals fünf Treffer aus der Distanz bei. Gekonnt in Szene gesetzt wurden die Jungs vom Aufbau-Quartett Henri Appold, Marcel Baumgarten, Jonas Brunnert und Spielertrainer Gökhan Özbas, der kurzerhand trotz Verletzung ein kleines „Comeback“ gab, um den young guns immer wieder eine Verschnaufphase einzuräumen, die in der Vorwoche stark vermisst wurde.

Besonders der erfahrene Jonas Brunnert, der in der letzten Saison noch als Ergänzungsspieler in der Regionalligamannschaft aushalf, fügte sich nahtlos ein und führte mit ruhiger Hand gekonnt Regie. „Jonas stammt aus der starken Generation der ‚Hansi-Schmidt-Schule‘ und ist für unser junges Team Gold wert“, so Özbas. Henri Appold ließ phasenweise sein großes Talent aufblitzen und war von der Defense das Gastgeber zu keiner Zeit in den Griff zu bekommen, wenn er mit hoher Geschwindigkeit den Korb attackierte. Ein Sonderlob vom Coach erhielten Sam Annor und Sebastian Hegner, die mit dem richtigen Willen in den entscheidenden Phasen wichtige Rebounds und Ballgewinne für das Team erkämpften.

Da die BG 74 über längere Strecken den eher unerfahreneren Nachwuchsspielern einige Spielminuten gönnte, hätte der Sieg für den ASC noch deutlicher ausfallen können. Leider verpassten es die Königsblauen, in diesen Phasen unkomplizierter und so bessere Wurfmöglichkeiten herauszuspielen. „Das war natürlich eine gute Leistung, die viel Spaß gemacht hat. Ein großes Lob an die Mannschaft. Wir müssen allerdings noch daran arbeiten, unsere Angriffe effektiver zu nutzen. Da denken wir manchmal noch zu kompliziert“, ließ Özbas schon die Aufgaben für die nächsten Trainingswochen erahnen. Auch an den Freiwürfen müsse noch gearbeitet werden, da lediglich 26 von 41 Versuchen ihr Ziel fanden. Genügend Zeit bis zum nächsten Spiel ist vorhanden: Erst am 13. Oktober geht es in eigener Halle gegen den Mitaufsteiger Linden Dudes weiter.

Für den ASC spielten:
Heidelberg (27/5 Dreier), Schultz (20), Brunnert (12), Appold (11), Mouarrawy (10), Baumgarten (3), Özbas (2), Hegner (2), Annor.

(Foto: Gökhan Özbas)

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