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Basketball
Basketball 2. Herren Oberliga

Sahnetag für Appold und Heidelberg – 2. Herren gewinnt 93:81

Die zweite Basketball-Herrenmannschaft des ASC Göttingen konnte am vergangenen Wochenende einen wertvollen 93:81-Auswärtssieg beim MTV Schandelah-Gardessen einfahren. Da die Teams in der Tabelle der Oberliga Ost immer enger zusammenrücken, war der Sieg gegen den Tabellennachbarn enorm wichtig.

Ohne die verletzt fehlenden Center Niko Schultz und Justus Detring war der ASC 46 wie auch schon bei der Niederlage in Bothfeld unterm Brett physisch deutlich unterlegen. Ein Durchrotieren in der Verteidigung von Mannverteidigung auf verschiedene Zonenvarianten erwies sich jedoch als Schlüssel, um dem entgegenzuwirken. Vorne erspielten sich die ASCer wie gewohnt sehr viele freie Distanzwürfe. Anders als noch in Bothfeld zeigten sie sich diesmal aber deutlich treffsicherer. Das lag vor allem daran, dass mit Lukas Heidelberg einer der gefährlichsten Distanzschützen der Region wieder zur Verfügung stand und 18 seiner insgesamt 30 Punkte von der Dreierlinie einstreute. Amo Paul und Nico Gießler steuerten ebenfalls wichtige Dreier bei und schlossen in den entscheidenden Phasen die Göttinger Fastbreaks gekonnt ab.

Trotz dieser Ausbeute stand allerdings ein anderer Spieler noch mehr im Fokus: Henri Appold machte das beste Spiel seiner noch jungen Karriere im Herrenbereich. Bei nahezu jedem Angriff der Göttinger zog er clever die Fäden. Insgesamt 25 Punkte konnte er dabei selbst sammeln und 15 von 16 Freiwürfen versenken. „Als Aufbaukollege und vor allem als Trainer geht einem da ein bisschen das Herz auf. Noch wichtiger als seine Punkte war aber, dass Henri diesmal über die gesamte Spielzeit Gas gegeben und dabei neue Führungsqualitäten bewiesen hat. Nach Foulpfiffen rief er das Team zum Huddle zusammen, machte taktische Ansagen und pushte seine Mitspieler. Er hat auch gut auf die Finger bekommen und sich dabei mit seinen 17 Jahren nicht aus der Ruhe bringen lassen“, fasste Spielertrainer Gökhan Özbas Henris Leistung zusammen.

Möglich gemacht werden solche Leistungen allerdings erst durch ein funktionierendes Kollektiv. Taj Mouarrawy, Sebastian Hegner und Marcel Baumgarten fielen zwar nicht durch hohes Scoring auf, erledigten aber gegen physisch überlegene Gegner unter den Körben die unangenehme Arbeit. Hegner machte dabei sein bisher bestes Spiel und sorgte im Zusammenspiel mit Appold für einige sehenswerte Offensivszenen in der zweiten Halbzeit. Ein Sonderlob von Coach Gökhan gabs für Mouarrawy: „Taj beweist momentan eine starke Geduld und lebt den Teamgedanken vor. Er gibt Vollgas fürs Team, obwohl er aufgrund unserer Aufstellung und Spielweise derzeit nicht so viele Wurfmöglichkeiten bekommt. Das ist für uns Gold wert.“ Mit drei Siegen aus fünf Spielen kann der ASC Göttingen nun eine recht ordentliche Bilanz aufweisen.

(Foto: Gökhan Özbas)

Am 10. November gastiert dann der sehr erfolgreiche Mitaufsteiger Schapen Sharks (Bilanz 4:1, Tabellenplatz 2) in Göttingen, mit denen die Königsblauen seit der spannenden letzten Saison eine kleine – freundschaftliche – Rivalität pflegen. Vielleicht ist bis dahin ja auch Niko Schultz wieder mit von der Partie.

Für den ASC spielten: Heidelberg (31 Punkte/6 Dreier), Gießler (7/1), Baumgarten (3), Paul (16/2), Mouarrawy (4), Hegner (7), Appold (25; 15/16 FW), Özbas.

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