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Basketball
Herren Basketball Regionalliga

ASC 46 nicht zu stoppen

Mit dem achten Sieg im neunten Spiel kletterte der ASC 46 nach einer kämpferischen Partie gegen die WSG Königs Wusterhausen am vergangenen Sonnabend auf den zweiten Tabellenplatz.

Da die SBB Baskets Wolmirstedt sich am Sonntag gegen den RSV Stahnsdorf geschlagen geben mussten, konnten sich der RSV und der ASC Göttingen mit jeweils nur einer Niederlage in der Spitzengruppe leicht von Wolmirstedt absetzen, die nun schon zwei Niederlagen zu verbuchen haben.

Dabei sah es zu Spielbeginn vorerst so aus, als würden die Gäste ein echtes Feuerwerk abbrennen wollen. Nach nur drei Spielminuten und zwei erfolgreichen Dreiern des Ex-Göttingers Nico Adamczak lag Königs Wusterhausen mit 10:3 in Front. Ohne Auszeit gelang es dem Team von Head Coach Sebastian Förster jedoch, den defensiven Druck zu erhöhen und durch die Einwechslung von Andrew Onwuegbuzie offensiv flexibler aufzutreten. Mit einem 10:0-Lauf eroberte sich der ASC Göttingen die Führung, schaffte es jedoch nicht, sich abzusetzen und ging mit einer knappen 41:39-Führung in die Kabine. „Wir hatten bis zur Halbzeit zu wenig Fokus auf unser eigenes Spiel, waren zu sehr mit Schiedsrichterentscheidungen, persönlicher Spielzeit und dem Gegner beschäftigt. Alles Faktoren, die uns schwächen und die man sich an der Tabellenspitze nicht leisten darf“, fasste Co-Trainer Gökhan Özbas die Halbzeitansprache zusammen, die Wirkung zeigte. Mit einer geänderten Startformation gingen die Königsblauen in den zweiten Durchgang, spielten mit viel Energie, hebelten mit fünf erfolgreichen Dreiern mehrfach die Zonenverteidigung des Gegners aus und dominierten kurzfristig mit einem 24:8-Lauf.

(Fotograf: Franziska Rien)

Mit 63:55 ging es in das letzte Viertel, welches sich zu einem wahren Highscoring-Durchgang entwickelte und den 190 Zuschauern ein echtes Offensivspektakel bot. Auf Göttinger Seite stach US-Center Matthew Husek mit vier verwandelte Mitteldistanzwürfen hervor, gefolgt von einem 8:0-Lauf durch ASC-Eigengewächs Andrew Onwuegbuzie zur 85:71-Führung in der 37. Minute. Danach verbrachten die Hausherren die meiste Zeit an der Freiwurflinie, da die Gäste nun alles in die Waagschale schmissen, um das Spiel noch zu drehen – vergeblich. „In den letzten zwei Minuten hätten wir besser aussehen können. Acht Treffer aus zwölf Freiwürfen könnten in anderen Partien zu wenig sein. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft. Erneut konnten wir unsere Qualität in der Tiefe der Mannschaft unter Beweis stellen“, resümierte ein zufriedener Coach Förster am Ende des Spiels.

Punkte ASC 46: Onwuegbuzie (20 Punkte/1 Dreier, 5 Assists, 6 Rebounds), Boakye (19, 6 Rebounds), Husek (14/0), Julian Schmidt (10/1), Heidelberg (8/2), Sprung (8/0, 5 Rebounds), Borchers (6/2), Grimaldi (4/0), Jorge Schmidt (4/1).

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