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Basketball
Basketball Herren Regionalliga

ASC 46 kommt in Basketballkrimi mit blauem Auge davon

Die Regionalliga-Basketballer des ASC Göttingen haben am vergangenen Sonnabend einen wahren Basketballkrimi für sich entscheiden können. Dabei hatte elf Sekunden vor Schluss, beim Stand von 80:76 für die Cuxhaven Baskets, schon mancher Zuschauer das Spiel aus Göttinger Sicht abgehakt.

Doch in den entscheidenden Schlusssekunden demonstrierten die Königsblauen, wie unberechenbar Basketball sein kann, retteten sich in die Overtime und entschieden die Partie am Ende noch mit 89:85 zu ihren Gunsten.

Gleich im ersten Viertel stellten die Gäste von der Nordseeküste klar, dass sie mit voller Energie für den Klassenerhalt kämpfen würden. Insgesamt vier Dreier und eine starke Wurfausbeute ließen den ASC Göttingen mit 20:26 in Rückstand geraten. „Solche Spiele sind immer schwer. In den Köpfen hängt der Tabellenstand, dann ist der Gast nur zu acht, der Topscorer ist verletzt und trotzdem kommt man selbst nicht in Fahrt“, beschreibt Co-Trainer Özbas nach Spielende. Zwar sah es vor der Halbzeit bei einem 13:0-Lauf für den ASC und der 48:44-Führung so aus, als sei der Knoten des Tabellendritten geplatzt, doch blieben die Gäste auch nach der Pause wurfstark von außen und konnten sich immer wieder in Schlagdistanz herankämpfen. Mit einer 68:66-Führung ging es für die Leinestädter in das letzte Viertel.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der sich in der letzten Spielminute mit hoher Dramatik zuspitzte. 80:76 führten die Gäste elf Sekunden vor Schluss, bevor Nick Boakye nach der letzten Göttinger Auszeit mit aller Gewalt zum Korb zog und auf 78:80 verkürzte. Per Foul schickte der ASC 46 bei sechs verbleibenden Sekunden Spielzeit den Gästekapitän McDuffie an die Freiwurflinie. Dieser patze beide Versuche, Philipp Sprung sicherte den Rebound, startete ein Coast-to-Coast Dribbling und wurde zur Freude der Göttinger Höhe der Mittellinie vom Cuxhavener Mellis klar und eindeutig mit einem unsportlichen Foul gestoppt. Doch auch die Göttinger Freiwürfe von Sprung fanden nicht ihr Ziel. Im Anschluss schenkte Cuxhaven dem ASC bei verbleibenden vier Sekunden eine Auszeit, die Head Coach Sebastian Förster für die finale Anweisung nutzte. Es folgte der Einwurf für die Hausherren, der erneut den Weg zu Nick Boakye fand. Dieser zog zum Korb und wurde unmittelbar vor Ablauf der Spielzeit durch Foul beim Korbleger gestoppt. Boakye bewies Nervenstärke, beide Treffer fanden ihr Ziel. Es ging in die Overtime.

(Foto: Franziska Rien)

Damit gewann der ASC weitere fünf Minuten, um wichtige Punkte zu holen und den Anschluss an den Tabellenführer Wolmirstedt zu halten. In der Verlängerung ging den Gästen dann die Puste aus, während die Königsblauen durch das heimische Publikum getragen wurden und sich mit 9:5 und einem 89:85 Endergebnis durchsetzten. „Ein ganz großes Lob an die Mannschaft, die zu keiner Sekunde aufgegeben hat. Wir haben im letzten Viertel mit mehreren fragwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen leben müssen. Trotzdem ist das Team diszipliniert und fokussiert geblieben. Es freut mich besonders, dass dies in diesem Spiel am Ende doch belohnt wurde“, resümierte ein erleichterter Head Coach Förster nach Spielende. Zusätzlich erhöht wurde die Göttinger Freude am Abend durch die Nachricht, dass der Tabellenführer Wolmirstedt erneut verloren hatte und somit das Rennen um die Tabellenspitze für die letzten 8 Wochen wieder komplett offen zu sein scheint.

Punkte ASC 46: Boakye (26 Punkte/0 Dreier, 5 Rebounds, 3 Assists), Teichert (16/2), Jorge Schmidt (14/2, 3 Assists), Sprung (13/0, 8  Rebounds, 3 Assists), Husek (10/0, 7 Rebounds), Julian Schmidt (8/1), Borchers (2).

(Foto: Franziska Rien)

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