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Basketball
Basketball Herren Regionalliga

ASC-Titelträume platzen vor 600 Zuschauern

Es war ein echtes Meisterschaftsfinale für die Regionalliga-Basketballer des Team Göttingen: 600 Zuschauer fanden trotz besten Wetters am vergangenen Sonnabend den Weg in das Felix-Klein-Gymnasium während weitere 170 Zuschauer im Internet den Livestream sahen.

Der RSV Eintracht Stahnsdorf hatte die Chance, in der Fremde die Meisterschaft perfekt zu machen und die ASCer mit dem zwölften Sieg in Folge die Tür zur Meisterschaft und zur 2. Bundesliga weiter bis zum letzten Spieltag offen zu halten.

Doch bereits das erste Viertel ließ erahnen, dass es aus Göttinger Sicht ein ganz schweres Spiel werden würde. Schnell lag der RSV mit 8:0 in Front und baute diese Führung trotz Göttinger Auszeit auf 27:11 zum Ende des ersten Viertels aus. Im zweiten Viertel stabilisierten sich die Königsblauen und konnten den Durchgang mit 23:22 für sich entscheiden, doch immer wieder war es der Berliner Sebastian Fülle, der von der Dreierlinie die passende Antwort fand. „Wir waren nicht nervöser als der Gegner. Aber es gibt immer mal wieder Momente im Basketball, wo deine Bälle einfach nicht hineinfallen wollen und dem Gegner scheinbar alles gelingt. Das hat uns aus dem Konzept gebracht und dem RSV zu viel Selbstvertrauen gegeben“, so Co-Trainer Özbas zur ersten Halbzeit.

(Foto: Linda Volkmann)

Die Pause verschaffte den Königsblauen Luft, sich neu zu sortieren. Mit deutlich verstärkter Defense kamen die Hausherren zurück ins Spiel. Nur fünf Punkte ließ der ASC 46 in diesem Durchgang zu, konnte selbst aber auch nur 15 Punkte erzielen. Nichtsdestotrotz war das Spiel im letzten Durchgang mit 49:54 wieder vollkommen offen, die Leinestädter verkürzten auf 52:54 und brachten die Halle zum Kochen. Doch das Selbstvertrauen des RSV aus dem ersten Viertel war immer noch groß genug, sodass auch die drei mit vier Fouls belasteten Leistungsträger des RSV weiterhin die Ruhe bewahrten. Bis zum Ende blieb es ein offener Schlagabtausch in dem besonders Philipp Sprung eine starke Partei ablieferte und auch Matt Husek wieder zur gewohnten Treffsicherheit zurückfand. „Es fehlte nur einmal der Ausgleich. Hätten wir den geschafft, hätten wir die Partie auch gedreht. Aber so haben wir alle Energie investiert, die da war und Stahnsdorf hatte immer die passende Antwort. Das war hart!“, resümiert ASC Head Coach Förster.

(Foto: Linda Volkmann)

So knallte am Ende der Partie der Sektkorken der Gäste zum 71:65 und somit zur verdienten Meisterschaft. „Wir haben in dieser Saison sehr viel erreicht und somit bin ich stolz auf die Leistung der Mannschaft und aller Helfer um das Team. Wir holen aus 27 Spielen bisher 21
Siege, uns fehlen in der Endphase über sechs Wochen mit Andy Onwuegbuzie und Nikolas Schulz zwei ganz entscheidende Spieler und wir lassen trotzdem eine ganze Reihe an Teams mit höheren Etats hinter uns. Auch innerhalb des Vereins haben wir viel bewegt. Die Pro B ist
kein Tabuthema mehr und das Spiel am Samstag hat erahnen lassen, wieviel Potenzial im ASC Basketball noch steckt. In den vergangenen Tagen haben wir unglaublich viel Zuspruch für einen Aufstieg, auch über die Vereinsgrenzen hinaus, bekommen. Dafür möchte ich mich im
Namen der Mannschaft bedanken! Wir werden das Konzept eines Göttinger Teams für Göttinger Zuschauer weiter fahren und wollen weiterhin Göttinger Spielern die Chance geben, Ausbildung und Studium mit Spitzensport zu verbinden!“, fasst Förster nicht nur als Trainer sondern auch als Fachbereichsleiter die Saison zusammen.

Punkte ASC 46: Sprung (19 Punkte/3 Dreier, 5 Rebounds), Husek (12/1), Boakye (12/0, 6 Rebounds), Jorge Schmidt (9/1), Julian Schmidt (7/0), Grimaldi (4/0, 3 Assists), Borchers (2/0), Teichert, Paul, Heidelberg, Hagenström, Kalus.

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