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Volleyball
Volleyball Regionalliga Herren

ASC-Volleyballer geben rote Laterne ab

Die Volleyballer des ASC 46 Göttingen haben am Sonnabend für eine faustdicke Überraschung gesorgt: Mit 3:1 (28:30, 25:21, 27:25, 25:19) gewann das Schlusslicht der Regionalliga beim Tabellenvierten Grün-Weiß Vallstedt und kletterte dadurch auf Platz neun.

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als positiv. Um 12:00 Uhr hatte Trainer Peter König nur genau sechs Zusagen. Der Kader war so dezimiert, dass König kurzerhand seinen eigenen Spielerpass aktivierte, um überhaupt Wechselmöglichkeiten zu haben. Die Entwarnung folgte um 13:00 Uhr, Diagonal Raphael Friedewald hatte sein Lernpensum bewältigt und sagte ebenso wie Außen Fabian Gessat, der von einer Grippe genesen war, kurzfristig zu.

Beide Spieler waren dann auch speziell in Offensive und Block tragende Säulen beim 3:1-Sieg gegen den Aufsteiger Vallstedt. „Aber es wäre ungerecht irgendwen hervorzuheben. Seit drei Spielen stimmt die Leistung bei uns, das Team ist ungeheuer hungrig. Auf der Mitte lieferte Josse Clark gegen seine ehemaligen Mitspieler genau wie Fabian Hecker eine tolle Leistung ab. Dirigiert wurde das ganze gewohnt souverän von Zuspieler Daniel Schmeling. Und Christoph Ovelhey trägt die Mannschaft mit Willen, Stimmung und wichtigen Impulsen“, lobte König sein Team im Nachgang.

Wenn man das Haar in der Suppe suchen möchte, dann ist das am ehesten der unnötig verlorene erste Satz. Zuerst vergaben die Göttinger von 24:23 bis zum 28:27 fünf Matchbälle, dann folgten im Angriff zwei leichte Eigenfehler und der Satz war weg. Doch beeindruckend, wie die Mannschaft diesen Rückschlag wegsteckte: „Ich war mir auch nach dem ersten Satz sicher, dass wir das heute gewinnen würden, wir waren heute einfach besser als Vallstedt“, war sich ASC- Kapitän Fabian Gessat sicher.

Ähnlich fiel auch die Analyse des Vallstedter Trainers Janusz Tomaszewski aus: „Göttingen hat das heute gut gemacht und verdient gewonnen. Die Zuschauer sehen immer nur die großen Kerle am Netz mit den spektakulären Angriffen, aber für mich waren die beiden Kleinsten vom ASC heute die Matchwinner, weil sie Annahme und Spielaufbau stabil gehalten haben. Da war der ASC uns deutlich überlegen“, sagt Tomaszewski. Sein Lob ging damit an Libero Ivan Nikolov und Außen Kyrill Betas, die starke Defensivarbeit leisteten.

„Durch den Sieg haben wir zwar den letzten Platz verlassen, ich wehre mich aber dagegen, jetzt den Rechenschieber rauszuholen. Die letzten drei Partien waren von der Leistung her sehr gut, da haben wir befreit und unbeschwert aufgespielt. Das wollen wir beibehalten, der Rest kommt dann von ganz alleine“, zieht König ein vorsichtiges Fazit.

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