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Basketball
Basketball Norddeutsche Meisterschaft U20

Bann des Vizemeisterfluchs gebrochen

Am vergangenen Wochenende fand in Braunschweig die Norddeutsche Basketballmeisterschaft der U20 statt. Mit dabei war auch das Team des ASC 46 von Head Coach Steven Ruhstrat. In vier Spielen setzten sich die Königsblauen überzeugend gegen alle Kontrahenten durch und krönten sich mit dem Meistertitel.

Im ersten Spiel am Sonnabend konnten sich die Königsblauen gegen die favorisierte Heimmannschaft aus Braunschweig mit einem 65:49-Sieg (alle Spiele dauerten vier Mal acht Minuten) für das verlorene Finale der Niedersachenmeisterschaft revanchieren. Obwohl die Braunschweiger mit einer tiefen Bank und in Top-Besetzung antraten, unter anderem mit ihren Jugendspielern aus dem NBBL- und Bundesliga-Kader, gelang es den Göttingern, die Hausherren von der ersten Minute an unter dem Korb in Schach zu halten. Die Emotionen kochten hoch, als die Schiedsrichter in der zwölften Minute (Spielstand 25:12 für ASC) mehrere technische Fouls verteilten, um das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Kurz danach verletzte sich beim Spielstand von 27:24 aus Sicht der Göttinger der ASCer Anton Groger am Knie so schwer, dass er vom Krankenwagen abgeholt werden musste. Geschockt, aber mit festem Willen traf Nikolas Schulz sieben Punkte hintereinander zum 34:24-Halbzeitstand. Im dritten Viertel konnten die Königsblauen durch ihre intensive Verteidigung die Führung auf 54:33 ausbauen, so dass die Braunschweiger diese auch im letzten Viertel nicht mehr aufholen konnten.

Mit jetzt nur noch sieben Spielern ging es in der zweiten Partie des Tages gegen den Bramfelder SV aus Hamburg. Zunächst lagen die Göttinger nach drei erfolgreichen Dreiern des Gegners mit 7:11 zurück. Dominik Jaschewski versuchte wiederholt, den Korb zu attackieren, bekam aber trotz hartem Einsatz seines Gegenspielers nicht den Foul-Pfiff. Nach einem Wortwechsel mit den Schiedsrichtern und einem Offensiv-Foul seinerseits musste er nach zwei technischen Fouls beim Spielstand vom Platz. Doch seine Teamkollegen reagierten sofort mit einem 18:0-Lauf, um mit einem komfortablen 45:26 in die Halbzeit zu gehen. In der zweiten Hälfte war die ASC-Erfolgswelle nicht zu stoppen, so dass am Ende ein deutliches 82:47-Endergebnis stand.

Am Sonntag mussten die verfügbaren sechs Spieler schon um 9.15 Uhr gegen den WSG 81 Königs Wusterhausen aus Berlin antreten. Bis zur siebten Minute lief das Spiel ausgeglichen (15:15). Ab dann waren es Lukas Heidelberg und Dominik Jaschewski, die das Spiel für die ASCer durch ihre Dreier von außen und Korbattacken unter Kontrolle brachten. Die Sieben-Punkte-Führung zur Halbzeit (33:26) wurde erhöht auf 50:34 nach drei Vierteln. Und auch im letzten Spielabschnitt ließen die  Königsblauen zum lockeren 66:47-Sieg nichts mehr anbrennen.

Im entscheidenden letzten Spiel am Nachmittag gegen den VfB Hermsdorf wollten die Göttinger die Niederlage des Vorjahres bei den norddeutschen Meisterschaften wieder ausbügeln. Uns das zeigten sie auch auf dem Parkett. Ab der ersten Minute bestimmten die ASCer das Spiel. Über 17:9 im ersten Viertel bauten die Königsblauen ihre Führung zur Halbzeit auf 35:20 aus. Trotz des kleinen Kaders erhöhten die ASCer das Spieltempo im dritten Viertel noch einmal und ließen den Gegner mit einem 59:29 alt aussehen. Hermsdorf fand keine Antwort auf die Göttinger Offensive. Der Sieg war den Göttingern nicht mehr zu nehmen und entsprechend groß war die Freude beim Endstand von 74:42. Auch Head Coach Ruhstrat war sichtlich zufreiden: „Was für eine Krönung! Für einige Spieler war es das letzte Spiel im ASC-Jugendbereich. Ich bin stolz darauf, wie konzentriert und harmonisch die Jungs in allen Spielen eine konstante Leistung abgeliefert haben. Jeder hat seine Rolle verstanden. Nachdem wir die letzten beiden Jahren Zweiter waren, ist es eine tolles Gefühl, Norddeutscher Meister zu sein“.

Platzierungen:
1. ASC 46 Göttingen (4-0)
2. SG Braunschweig (3-1)
3. VFB Hermsdorf (2-2)
4. Bramsfelder SV (1-3)
5. WSG Red Dragons (0-4)

Punkte gegen SG Braunschweig / Bramfelder SV / WSG 81 / VfB Hermsdorf: Schulz 20/38/13/21, Heidelberg 11/11/17/11, Walazkovas 7/12/11/14, Jaschewski 8/1/22/12, Barner 7/12/3/14, Exner 4/6/–/–, Ruhstrat 4/2/0/2 & Groger 4/–/–/–.

 

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