Svenja Herrmann überzeugt bei ihrer ersten Feldbogen-WM
Bei ihrer ersten Feldbogen-Weltmeisterschaft im Nationaltrikot hat unsere Bogenschützin Svenja Herrmann starke Ergebnisse erzielt. Dauerregen und matschiger Boden führten in Yankton, South Dakota, zu schwierigen Wettkampfbedingungen.
Für einen besonders spannenden Moment sorgte Svenja im Achtelfinale. Nach sechs Passen stand es gegen die Französin Jennifer Devaux 88:88 - ein Stechen musste entscheiden. Svenja traf mit ihrem Pfeil die Sechs, ihre Gegnerin eine Vier. Damit zog Svenja ins Viertelfinale ein. Dort traf sie auf die Titelverteidigerin Roberta Di Francesco und hielt zunächst gut mit: Nach drei Passen lag sie nur einen Ring zurück. Doch am Ende setzte sich die Italienerin mit 87:78 durch. Svenja belegte damit Platz sieben.
Auch mit dem deutschen Frauen-Team wurde es eng. Gemeinsam mit Julia Böhnke und Nora Kipferler trat Svenja im Viertelfinale gegen Slowenien an. Nach einem 54:54 ging es erneut ins Stechen, das die drei deutschen Schützinnen mit 14:13 für sich entschieden. Im Halbfinale unterlagen sie Italien. Im Kampf um Bronze lag das Team gegen Spanien zwischenzeitlich nur einen Ring zurück, musste sich am Ende aber mit 48:52 geschlagen geben und standen so am Ende auf Platz vier.
Im Recurve-Mixed ging Svenja an der Seite von Florian Unruh an den Start. Nach einem 79:72-Sieg gegen Frankreich im Viertelfinale folgten Niederlagen gegen Italien und die USA. Auch hier belegten die beiden Platz vier.
Zwei gewonnene Stechen, Platz sieben im Einzel und zweimal Platz vier im Team: Das ist eine starke Bilanz für Svenjas erste Weltmeisterschaft. Wir gratulieren ihr herzlich zu diesen Leistungen!