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Volleyball
Volleyball Regionalliga Damen

Missglückte Heimpremiere

Für ihr erstes Heimspiel in der Regionalliga hatten sich unsere Volleyballerinnen viel vorgenommen. Vor heimischer Kulisse wollten sie ihre gute Trainingsleistung der Woche gegen den Oldenburger TB aufs Parkett bringen. Am Ende reichte dies jedoch nicht und das erste Heimspiel ging 0:3 verloren.

Der erste Satz war bei den ASCerinnen von zu viel Respekt vor dem Gegner und der eigenen Courage geprägt. Fast jede Aktion war nur halbherzig und weder in Angriff oder Aufschlag wurde richtig Druck aufgebaut und somit viele Fehler generiert. Folglich war es nicht verwunderlich, dass die Gegnerinnen durch Überblick im Angriff leichtes Spiel hatten. So ging der erste Satz mit 11:25 für die Göttingerinnen verloren.

Der zweite Spielabschnitt startete dann jedoch vielversprechend für den ASC Göttingen. Endlich wurde der Druck erhöht, so dass ein leichter Vorsprung herausgespielt werden konnte. Auch der Block um Nicole Drewes griff über die Mitte das ein oder andere Mal beherzt zu. Der Knoten schien geplatzt und die Gastgeberinnen endlich im Spiel angekommen. Doch Mitte des Satzes fiel das Team des Trainerduos Johannes Hellwig und Marcel Rieskamp zurück in das alte Muster. Aufschläge wurden verschlagen, die Block-Feldabwehr fiel auseinander und dem Angriff fehlte die Variabilität. Die Oldenburgerinnen zeigten zudem ihre ganze Routine jahrelanger Regionalligazugehörigkeit. Zwar nicht immer mit harten Angriffen, dafür aber mit viel Übersicht im Angriff und Aufschlag. Beim Stand von 14:14 zogen sie an den ASC-Damen vorbei, so dass auch dieser Satz 20:25 verloren ging.

So wollten sich die ASCerinnen jedoch nicht abservieren lassen, wollten sie den zahlreichen Zuschauern doch ein schönes und spannendes Spiel bieten. Die Annahme um Jana Großmann stand, Swantje Oberthür konnte im Zuspiel alle Positionen gut einsetzen und es wurde die eine oder andere Aufschlagserie z. B. von Frida Randén, eingestreut. Beim 15:10 für den ASC 46 keimte die Hoffnung auf, dass in diesem Satz endlich der erste Satzgewinn geholt werden könnte. Doch erneut kam der Einbruch, hervorgerufen durch eine starke Aufschlagserie der gegnerischen Zuspielerin. Somit kam der TB auf 15:15 heran. Ein Spielerwechsel brachte zwar wieder etwas Stabilität in die Göttinger Annahme, aber nun wurden auf einmal im Angriff die Punkte verschenkt. Die Courage, die zu Beginn der Sätze bei den Göttingerinnen durchblitzte, schien wie verflogen, während Oldenburg seine ganze Routine  ausspielte. Zwar konnten die ASC-Damen die Aufschlagserie von Oldenburg nach elf Punkten in Folge und einem Punktestand von 21:15 unterbrechen, doch der Mut schien gebrochen. So war es nicht verwunderlich, dass der letzte Satz ebenfalls 17:25 abgegeben wurde.

„Wir merken deutlich, dass in der Regionalliga ein härterer Wind weht, an den wir uns erst noch gewöhnen müssen“, so ASC-Spielerin Christine Pieper. Trotz der klaren Niederlage waren die Coaches am Ende nicht komplett unzufrieden. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, dennoch haben unsere Mädels immer wieder gute Aktionen gezeigt, auf die sich gut aufbauen lässt. Im Training funktionieren viele Elemente gut, nun gilt es, die Trainingsleistung konstant auch in den Punktspielen aufs Parkett zu bringen. Mit mehr Selbstvertrauen und Mut sollte das möglich sein“, sind sich die Trainer einig.

 

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